Besuch des Rostocker Fanprojektes, des Rostocker Netzwerkes für Demokratie und Courage sowie Jamel-Besuch

Am 16. Juni besuchte ich gemeinsam mit Ole Krüger, dem Landesvorsitzenden der Rostocker Bündnisgrünen, zwei wichtige Institutionen der sozialen Arbeit.

Von Berlin aus nur zwei Zugstunden entfernt, startete unser erster Termin mit einem Besuch beim Fanprojekt Rostock.  Die Fans von Hansa Rostock, einziger Profifußballverein Mecklenburg-Vorpommerns, verteilen sich auf das gesamte Bundesland. Dementsprechend breit und weitläufig sind auch die Herausforderungen in der Jugendsozialarbeit. Ich durfte die Bekanntschaft mit hoch engagierten Mitarbeitenden machen, die sich mit Leidenschaft diesen Herausforderungen stellen. Besonders beeindruckt waren Ole und ich dabei von den einfallsreichen Aktivitäten des Fanprojekts für die Kinder und Jugendlichen, welche diese Angebote zahlreich annehmen. 

Bei unserem zweiten Termin besuchten wir das Netzwerk für Demokratie und Courage sowie Soziale Bildung e.V (SoBi) Rostock. Beide Vereine kamen mit einem großen Anliegen in unsern Termin. Die künftige Finanzierung von demokratiefördernden Projekten. Denn seit der Ankündigung der Bundesregierung „Demokratie leben“ neu aufstellen und teilweise auch kürzen zu wollen, bangen viele demokratiefördernde Vereine um ihre Existenz. Ich werde im Bundestag weiter für den unveränderten Erhalt von „Demokratie leben!“ kämpfen und alles in meiner Macht stehende unternehmen, damit solche wertvollen Projekte nicht an fehlender Finanzierung zu Grunde gehen.

Der Tag endete für Ole und mich in Jamel bei Familie Lohmeyer. Jamel ist ein Ort, welcher seit mehreren Jahrzehnten von Rechtsextremen durchsetzt ist. Familie Lohmeyer widersetzt sich diesem Gedankengut und veranstaltet seit 2007 jährlich das Festival „Jamel rockt den Förster“ als demokratischen Gegenwind. Auch sie kämpfen nicht nur gegen rechtsextremes Gedankengut, sondern auch gegen bürokratische Hürden, die ihnen in den Weg gelegt werden. Von ihrem herausragenden Einsatz seit zwei Jahrzehnten bin ich sehr beeindruckt, weshalb ich das Festival dieses Jahr mit einer Spende unterstütze. Wer diesen Einsatz ebenfalls unterstützen möchte: Spenden für das Festival sind jederzeit möglich!